| Höhenschwindel |
| Höhenkrankheit |
v. a. bei schnellem Aufstieg mit Seilbahn.
Zeichen: Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel sowie Atem- und Pulsbeschleunigung, Schlaflosigkeit. Konzentrations- und Koordinationsstörungen. Selbstüberschätzung, Euphorie, Reizbarkeit und Bewußtseinstrübung.
Reaktion: Rast, süße Getränke, rascher Abstieg in tiefere Lagen, notfalls passiver Abtransport.
| Höhenlungenödem |
Rapide Verschlechterung, oft nur einen Tag bis zum vollen Krankheitsbild, ohne Behandlung akute Lebensgefahr.
Risikofaktoren: V. a. ungenügende Akklimatisation (zu schneller Aufstieg) und zu geringe Trinkmenge (Bluteindickung).
Zeichen: Brodelnde Atmung und rasselnder Husten mit blutig-schaumigem Auswurf. Vorher oft Durchfälle und Erbrechen, geringe Urinmenge, Infektion der oberen Luftwege, besondere Anstrengung, körperliche Leistungsfähigkeit und Appetit verringert.
Unmittelbar vorher: Apathie und großes Schlafbedürfnis.
Reaktion: Aufsetzen, schnellstmöglicher Abtransport in tiefere Lagen (2000 m).
Sofern vorhanden; Sauerstoff ca. 4-5 l/Minute, evtl. Medikamente (Diamox).
| Höhenhirnödem |
Sonst wie bei Höhenlungenödem.

