Aktuelle News arrow   Bibliothek arrow Erste Hilfe arrow Höhenschäden
Aktuelle News
  Bibliothek
  Wellness
  Impressum

  Suche

Höhenschäden
Höhenschwindel, Höhenkrankheit, Höhenlungenödem, Höhenhirnödem
Höhenschwindel
Blick nach oben, hinsetzen, sichern, ablenken und ruhig zureden.

Höhenkrankheit
Durch Doppelbelastung von körperlicher Tätigkeit (mehr Sauerstoffbedarf) und großer Höhe (weniger Sauerstoffangebot) bereits ab 3000 m für Höhenungewohnte.
v. a. bei schnellem Aufstieg mit Seilbahn.
Zeichen: Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel sowie Atem- und Pulsbeschleunigung, Schlaflosigkeit. Konzentrations- und Koordinationsstörungen. Selbstüberschätzung, Euphorie, Reizbarkeit und Bewußtseinstrübung.
Reaktion: Rast, süße Getränke, rascher Abstieg in tiefere Lagen, notfalls passiver Abtransport.

Höhenlungenödem
Wasseransammlung in Lungenbläschen. Kritische Höhe ab 4000 m, sehr gefährlich, da am Anfang schwer erkennbar und Symptome leicht unterschätzt werden.
Rapide Verschlechterung, oft nur einen Tag bis zum vollen Krankheitsbild, ohne Behandlung akute Lebensgefahr.
Risikofaktoren: V. a. ungenügende Akklimatisation (zu schneller Aufstieg) und zu geringe Trinkmenge (Bluteindickung).
Zeichen: Brodelnde Atmung und rasselnder Husten mit blutig-schaumigem Auswurf. Vorher oft Durchfälle und Erbrechen, geringe Urinmenge, Infektion der oberen Luftwege, besondere Anstrengung, körperliche Leistungsfähigkeit und Appetit verringert.
Unmittelbar vorher: Apathie und großes Schlafbedürfnis.
Reaktion: Aufsetzen, schnellstmöglicher Abtransport in tiefere Lagen (2000 m).
Sofern vorhanden; Sauerstoff ca. 4-5 l/Minute, evtl. Medikamente (Diamox).

Höhenhirnödem
Veränderte Durchblutung und Drucksteigerung im Gehirn mit psychischen Veränderungen und Gleichgewichtsstörungen. Noch gefährlicher als das Höhenlungenödem, deshalb evtl. Gabe von Kortison auch durch Laienhelfer.
Sonst wie bei Höhenlungenödem.
 
Copyright © 2005 by alpha network S.A., Luxemburg